Bewerben in den Zeiten von TESLACRYPT und Co
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Bewerben in den Zeiten von TESLACRYPT und Co

Erpressungstrojaner haben die HR Welt erreicht!

Aktuell sind die Erpressungstrojaner in aller Munde. Leider gilt dies auch für die HR Welt. Aktuell erreicht uns eine Welle von täuschend echten Bewerbungen , die Trojaner im Anhang haben. Da aktuelle Virenfilter diese nicht immer erkennen, setzen wir auf den Virenschutz 2.0 auch bekannt als gesunder Menschenverstand.

Was die Qualität der Anschreiben in den automatisch erzeugten Bewerbungen angeht, so ist es leider nicht mehr möglich diese aufgrund grober Formfehler leicht zu erkennen. Da die Bedrohung durch diese Bewerbungen sehr hoch ist, gilt der Grundsatz: Im Zweifel schuldig!

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Wir können es deshalb leider nicht völlig ausschliessen, dass auch ernstgemeinte Bewerbungen aus Sicherheitsüberlegungen gelöscht werden.

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CPS informiert: Mindestlohn was darf (nicht) angerechnet werden

Die wichtigsten Punkte zum Mindestlohn

Da sich immer wieder Bewerber und Unternehmen an uns wenden, was nun eigentlich zum Mindestlohn gezählt wird, haben wir hier eine kleine Zusammenstellung der häufigsten Fragen bzw. die Antworten hieraus zusammengestellt.

  • Zuschläge dürfen nicht mit dem Mindestlohn verrechnet werden, da hiermit eine besondere Arbeit unter besonderen Umständen vergütet wird. Sie sind somit nicht teil der “normalen” Arbeitsvergütung. Aus dem Arbeitszeitgesetz ergibt sich nur ein Anspruch auf den Nachtarbeits- Sonntags- und Feiertagszuschlag. Es sei denn, wenn eine tarifvertragliche Ausgleichsregelung gilt oder der Arbeitgeber bezahlte Ausgleichstage gewährt. Die Höhe wird allerdings nicht im Gesetz geregelt.
  • Beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird es schwierig, ob die Leistungen auf den Mindestlohn angerechnet werden können, hängt davon ab, wofür sie gezahlt werden. Leistungen, die nicht der Arbeitsvergütung dienen, dürfen nicht angerechnet werden.  Dient das Urlaubsgeld  der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, darf es auch nicht mit dem Mindestlohn verrechnet werden. Das gilt auch für das Weihnachtsgeld, unter der Bedingung, dass es als leistungsunabhängige Prämie gezahlt wird.
  • Trinkgeld ist ein Ausdruck der Zufriedenheit des Kunden. Trinkgelder sind somit nicht Teil des Arbeitslohns. (das gilt auch für Trinkgeldkassen) Eine Anrechnung auf den Mindestlohn ist somit nicht zulässig.
  • Arbeitsgeräte und Textilien, die für die Arbeit erforderlich oder vorgeschrieben sind, müssen vom Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ebenso dürfen Reinigungskosten nicht umgelegt und auf den Mindestlohn angerechnet werden.
  • Im Taxigewerbe gelten Leerlaufzeiten grundsätzlich als Arbeitszeit,  wenn sich der Arbeitnehmer an einem vom Arbeitgeber bestimmten Ort zur Aufnahme der Arbeit einzufinden hat. Auch Leerlaufzeiten sind deshalb mit dem Mindestlohnsatz zu vergüten.

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Arbeitsmarktdienstleistungen ab 1.1.2015 von der Umsatzsteuer befreit

CPS informiert: Umsatzsteuerbefreiung für AVGS MPAV ab 1.1.2015

Der Bundestag hat die Befreiung der Arbeitsmarktdienstleistungen einschließlich AVGS MPAV ab dem 01.01.2015 beschlossen. Dies wurde veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Nr. 36 vom 30.07.2014. Hierdurch werden endlich die EU-Richtlinien von 1977 und 2006 umgesetzt und die Arbeit der privaten Arbeitsvermittler als “soziale Tätigkeit” anerkannt.

Diesen sozialen Charakter trägt die private Arbeitsvermittlung jedoch schon seit Einführung des VGS. Daher stellt sich die Frage, ob private Arbeitsvermittler für die vergangenen Jahre die gezahlte Umsatzsteuer vielleicht zurückbekommen können.

Die EU hat Richtlinien bereits 1977 und noch einmal 2006 erlassen, nach denen soziale Leistungen in den EU-Mitgliedsstaaten von der Umsatzsteuer zu befreien sind. Diese Richtlinien hatte die Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf Umsätze aus der Eingliederung Arbeitsloser bzw. von Arbeitslosigkeit bedrohter Arbeitsuchender bislang nicht umgesetzt.

Der Arbeitskreis Leipziger Personalvermittler e.V. hat nach intensiver Klausur mit Rechtsanwalt und Steuerberater Herrn Heinke aus Bremerhaven eine Handlungsempfehlung nebst Begleitschreiben erarbeitet: Klick
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