Pressemitteilungen des Netzwerk privater Vermittler

gefälschte Stellenausschreibungen – Teil2

Problemfeld gefälschte Stellenausschreibungen für Bewerber.

 

Lebenslauf

(Köln BP)

Aktuell haben Kriminelle eine neue lukrative Quelle entdeckt um an die persönlichen Daten von Bewerbern zu gelangen. Hierzu bedienen sie sich gefälschter Stellenausschreibungen für real existierende Unternehmen. Diese Anzeigen sind täuschend echt im Look and Feel der Unternehmen gestaltet und können von Bewerbern selten als Fälschungen enttarnt werden.

Schickt der Bewerber nun seinen Lebenslauf inklusive seiner Zeugnisse an den in der Ausschreibung genannten Ansprechpartner, serviert er den Kriminellen die Daten, die diese sonst unter viel Aufwand bspw. mit Hilfe von Trojanern sammeln müssten, quasi auf dem Silbertablet. Professionelle kriminelle Banden stehlen mit Hilfe dieser Informationen die Identität des Bewerbers und begehen Straftaten mit Hilfe dieser “Fake Identities”.

Ausbaden darf es der ahnungslose Bewerber, der häufig erst dann vom Identitätsdiebstahl erfährt, wenn es meistens schon zu spät ist.

 

Die Unternehmen stehen dem Phänomen zur Zeit hilflos gegenüber und die Bewerber sind in die Pflicht genommen, ihre eigenen Interessen wahr zu nehmen.

Wir als Netzwerk privater Vermittler können die Jobsuchenden nur dazu aufrufen, sich der Wichtigkeit Ihrer persönlichen Daten bewusst zu werden und nicht – anders als häufig geraten – wahllos Bewerbungen an unbekannte Personen zu schicken ohne vorher zumindest per eMail Kontakt aufgenommen zu haben.

 

Wie können sich Bewerber gegen das Phänomen der “Fake Stellen” schützen?

  1. Überprüfen Sie die Glaubwürdigkeit der Stellenausschreibung, bevor sie eine komplette Bewerbungsmappe schicken.
  2. Schicken Sie keine Initiativbewerbung an Adressen, die sie beispielsweise auf Facebook in Jobgruppen als “Geheimtipp” gesammelt haben, ohne diese über die offizielle Homepage des Unternehmens zu verifizieren.
  3. Achten Sie bei Emailadressen darauf, dass die Empfängeradressen zu der offiziellen Domain des Unternehmens passen. Dies könen Sie leicht anhand des Teils nach dem @ erkennen.
  4. Stellenausschreibungen mit Emailadressen bei Freemailanbietern sollten generell mit Vorsicht behandelt werden.
  5. Schalten Sie eine vertrauensvolle Stelle zwischen sich und das Unternehmen, welche über die Problematik der “Fake Stellen” informiert ist und persönliche Informationen erst nach persönlicher Überprüfung des suchenden Unternehmens preis gibt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie einen zertifizierten CPS Netzwerkpartner.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.