gefälschte Stellenausschreibungen – Teil3

Problemfeld gefälschte Stellenausschreibungen für Bewerber.

 

creditcard lebenslauf

(Köln BP)

Aktuell haben Kriminelle eine neue lukrative Quelle entdeckt um an die persönlichen Daten von Bewerbern zu gelangen. Hierzu bedienen sie sich gefälschter Stellenausschreibungen für real existierende Unternehmen. Diese Anzeigen sind täuschend echt im Look and Feel der Unternehmen gestaltet und können von Bewerbern selten als Fälschungen enttarnt werden.

Schickt der Bewerber nun seinen Lebenslauf inklusive seiner Zeugnisse an den in der Ausschreibung genannten Ansprechpartnern serviert er den Kriminellen die Daten, die diese sonst unter viel Aufwand und häufig unter Einsatz illegaler Mittel gesammelt werden müsten, quasi auf dem Silbertablet. Es sind auch Fälle bekannt geworden, in denen es zu einem gefälschten Bewerbungsprozess gekommen ist. Ein beliebtes Mittel sind hierbei Videointerviews, die sich gerade im amerikanischen Raum eingebürgert haben.

Dem Bewerber wird im Rahmen dieses Gesprächs der Eindruck vermittelt die erste Auswahlrunde bravourös gemeistert zu haben. Dies dient aber in der Regel nur dazu an Daten zu gelangen, die in der Regel nicht in einer Bewerbungsmappe enthalten sind wie Bankdaten oder Passwörter zu Onlinekonten. Besonders anfällig sind hier Personen, die auf allen Diensten ein und dasselbe Passwort verwenden. Unter einem Vorwand wird man gebeten seine Daten online zu erfassen. Selbstverständlich muss man hierzu ein Zugangskonto online einrichten in dessen Verlauf auch ein Passwort vergeben wird. Dieses Passwort kann von den Kriminellen eingesehen werden und führt häufig zum Erfolg, wenn diese es bspw. beim Mailanbieter des Bewerbers in Verbindung mit der bekannten Emailadresse zum LogIn nutzen.

 

Wie können sich Bewerber gegen das Phänomen der “Fake Stellen” schützen?

  1. überprüfen Sie die Glaubwürdigkeit der Stellenausschreibung, bevor sie eine komplette Bewerbungsmappe schicken.
  2. Geben Sie im Bewerbungsgespräch – insbesondere bei Videointerviews – keine Bankdaten preis. Diese benötigt das Unternehmen erst, wenn Sie einen Arbeitsvertrag haben.
  3. Lassen Sie sich keine spezielle Bewerbersoftware des Unternehmens verkaufen.
  4. Verwenden Sie bei Onlinesystem unbedingt ein Neues Passwort, das in keinerlei Zusammenhang zu Ihren sonst verwendeten Passwörtern steht.
  5. Schalten Sie eine vertrauensvolle Stelle zwischen sich und das Unternehmen, welche über die Problematik der “Fake Stellen” informiert ist und persönliche Informationen erst nach persönlicher Überprüfung des suchenden Unternehmens preis gibt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie einen zertifizierten CPS Netzwerkpartner.

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